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Gerichtsurteil könnte E-Mail-Marketing in Deutschland verbieten

Zu den wichtigsten Online-Marketing-Instrumenten gehört der Versand von E-Mails und Newslettern. Mit gut aufgesetzten E-Mail-Kampagnen und dem regelmäßigen Versand von Newslettern erreichen Sie eine zielgerichtete Kundengruppe. Durch ein erfolgreiches E-Mail-Marketing können Sie nicht nur den Umsatz durch Neukunden steigern, sondern vor allem durch Bestandskunden. E-Mail-Marketing ist vor allem bei Gutscheinportalen ein wichtiger Bestandteil. Ebenfalls werden Newsletter gerne dazu genutzt, um neue Produkte, neue Dienstleitungen oder Gewinnspiele anzukündigen.

Bild: Benjamin Klack / pixelio.de

Wie Sie sicherlich aus dem oberen Teil erkennen können, ist das E-Mail-Marketing für Unternehmen, Blogs und Webseiten-Betreiber unverzichtbar geworden. Doch durch das Double-Opt-Verfahren könnte das E-Mail-Marketing in Deutschland bald unmöglich sein.

Vorteile und Nachteile vom „Double-Opt-In-Verfahren“

Im E-Mail-Marketing spricht man vom Double-Opt-In-Verfahren, wenn ein Abonnent eines Newsletters den Eintrag seiner E-Mail-Adresse in eine Verteilerliste zusätzlich per E-Mail bestätigen muss. In den meisten fällen erhalten Sie nach dem Eintrag in eine Verteilerlsite eine zusätzliche E-Mail, mit der Aufforderung die angegebene E-Mail zu bestätigen. Dieser Schritt dient vor allem dazu, dass Dritte nicht unerlaubt ihre E-Mail-Adresse nutzen können.

Das Double-Opt-In-Verfahren hat auch für den Advertiser seine Vorteile. So erhält der Versender eine sehr hochwertige Liste mit E-Mail-Adresse, die auch wirklich Interesse an zusätzlichen Informationen, neue Produkte oder Dienstleitungen haben. Ein weiterer Vorteil am Double-Opt-In-Verfahren, ist das der Advertiser nur gültige E-Mail-Adressen für seine Verteilerliste erhält.

Allerdings gibt es auch Nachteile bei diesem Verfahren. Für Newsletter-Abonnenten sind Anmeldungen mit Aufwand verbunden. So kann es durchaus passieren, dass ein Abonnenten die Bestätigungsmail nicht anklickt, nicht erhält oder im Spam landet. Durch den enstehenden Aufwand können potenzielle Kunden verloren gehen.

Urteil über das Double-Opt-In-Verfahren vom OLG München

In einem Artikel über eMail Marketing habe ich erst vor kurzem von diesem Urteil über das Double-Opt-In-Verfahren gelesen. Aus diesem Urteil geht hervor, dass das Double-Opt-In-Verfahren in Deutschland nicht mehr zulässig wäre. Aus Sicht vom OLG München, ist das Versenden einer Bestätigungsmail bereits der erste Schritt einer Werbung und stuft diese E-Mail damit als Spam ein. Gegen dieses Urteil wird seitens der Wirtschafts Revision vor dem BHG eingelegt.

Es bleibt abzuwarten, ob wir Blog und Webseiten-Betreiber auch weiterhin ein gültiges E-Mail-Marketing betreiben dürfen. Durch den Wegfall eines E-Mail-Marketings könnten wohl einige Firmen ihren Laden schließen.

In Kategorie: Internet, News Tags: , ,

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