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Sicherheit und Datenschutz unter Windows 8

Der Datenklau der Regierungen und der multinationalen Großkonzerne war ein großes Thema im letzten Jahr. Kaum war das neue Jahr angebrochen kam heraus, dass über 16 Millionen E-Mail Konten gehackt wurden und diese Daten in verschiedensten Botnetzen herumschwirrten. Nutzer sollten sich mit ihrer eigenen Privatsphäre beschäftigen. Um die Privatsphäreneinstellungen zu ändern, bedarf es zumeist nur weniger Handgriffe und schon ist es für Großkonzerne wesentlich schwieriger, an die Daten der Nutzer zu kommen.

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Windows 8

Privatsphäre schützen

Im Prinzip wurde die Sicherheit von Windows 8 gegenüber Windows 7 erhöht, die Voreinstellungen für die Privatsphäre haben sich jedoch zum Nachteil der Nutzer entwickelt. Standardmäßig können so Apps auf den Aufenthaltsort der Nutzer zugreifen, sie dürfen zudem den Namen und das Profilbild des Users verwenden und senden in den Standardeinstellungen außerdem die URLs auf die die Apps zugreifen. Alle diese Einstellungen können einfach mit einem Klick in den PC-Einstellungen unter der Rubrik Datenschutz des Windows 8 Systems geändert werden.

Sicherheit erhöhen

Bei mobilen Windows 8 Geräten sind zudem Bluetooth und NFC standardmäßig aktiviert. Dies stellt vor allem im öffentlichen Raum ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar. Verwendet man Bluetooth und NFC, nicht sollten in den PC-Einstellungen unter „Funk“ beide Optionen deaktivieret werden. Am schnellsten und sichersten deaktiviert man jegliche Funkverbindungen indem man das Mobilgerät in den Flugmodus schaltet.

Ein weiterer Tipp betrifft den Internet Security 10 Browser. Dieser liegt bei Windows 8 in zwei verschiedenen Versionen im Programm vor. Die Desktop Version kommt mit den üblichen Sicherheitslücken daher, die mobile App verzichtet auf Flash und sonstige Plug-ins und bietet somit Cyberkriminellen eine wesentlich kleinere Angriffsfläche.

Passwörter schützen

Auch wenn es abgedroschen klingt, ein sicheres Passwort ist Gold wert. Ein alphanummerisches Passwort, dass aus Groß- und Kleinbuchstaben und mindestens 10 Zeichen besteht, ist optimal. Verwenden sie so viele Passwörter wie möglich. Sollte jemand mit ihrem E-Mail Passwort auch auf PC, Amazonkonto und Bankkonto zugreifen ist der Schaden um ein vielfaches größer, als wenn verschiedene Passwörter genutzt worden wären. Auch die Sicherheitsfrage nach dem Passwort sollte mit bedacht gewählt werden. Eine Frage, die durch einfache Recherche in ihrem Facebook Account gelöst werden kann, nützt ihnen nichts. Wer auf Nummer sicher gehen will, meldet sich zudem nicht mit seiner Microsoft-ID bei Windows 8 an. So verhindert man erstens, dass Microsoft bzw. Windows Store Anbieter zu viele Informationen erlangen, zweitens kann so kein Schadprogramm oder Cyberkrimineller auf Kosten des Nutzers einkaufen.

Tracking -Schutz

Internet Explorer 10 Nutzer haben zudem die Möglichkeit sogenannte Tracking-Schutz-Listen anzulegen. Über die Menüpunkte „Extras“ und „Tracking-Schutz“ gelangt man zum Untermenü „Add-ons verwalten“, dort lässt sich eine Liste auswählen und installieren und so die Nachverfolgung ihrer Internetaktivitäten weiter einschränken.

Autor: Timm Hendrich von Netzsieger

In Kategorie: Tipps & Tricks, Windows Tags: 

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