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Der Flaggschiff-Killer: Das OnePlus One

Samsung hat mit dem Galaxy S5 bereits ein neues Topmodell vorgestellt, HTC hat mit dem One M8 nachgezogen ebenso wie Sony mit dem Xperia Z2. Lediglich Apple hält sich beim iPhone 6 noch sehr bedeckt. Möglicherweise gibt es aber bald schon Bewegung im Bereich der Spitzenhandys, denn mit OnePlus ist ein Startup angetreten, die aktuellen Spitzenmodelle vom Thron zu stoßen.

Technik auf dem neusten Stand

Das One von OnePlus bietet dabei Technik, wie man sie auch in den anderen Geräten findet. Ein Quadcore Snapdragon Prozessor 801 werkelt beispielsweise auch im S5 und im HTC One M8. Mit 3GB RAM bietet das Oneplus-Smartphone hier sogar noch mehr Leistung. Auch beim Display (5,5 Zoll mit 440ppi Pixeldichte) muss sich das Gerät nicht verstecken und in der größten Version bietet das Smartphone 64GB internen Speicher.

Die technischen Daten im Detail:

  • Display: 5,5 Zoll, IPS-Display, Auflösung: 1080 x 1920 Pixel
  • Prozessor: 2,5 GHz Quad-Core, Qualcomm Snapdragon 801, Adreno 330 GPU
  • Speicher: 3 GB RAM, 16 oder 64 GB Flash, nicht per Speicherkarte erweiterbar
  • Betriebssystem: Cyanogen Mod 11S, basiert auf Android 4.4
  • Online: 2G/ 3G/ LTE, (LTE eingeschränkt, Band 20 wird nicht unterstützt)
  • Kameras: 13-Megapixel Hauptkamera (Sony Exmor), 5-Megapixel-Frontkamera
  • Akku: 3.100 mAh, nicht auswechselbar
  • Gewicht: 162 Gramm
  • Größe: 153 x 76 x 8,9 mm
  • Farben: Schwarz (64 GB) und Weiß (16 GB)

Bei der Technik kann das OnePlus One also mithalten und schlägt die Konkurrenz in einigen Bereichen sogar. Der größte Vorteil liegt aber beim Preis. Während man für ein iPhone mit 64GB Speicher knapp 900 Euro zahlt und auch das S5 von Samsung bei über 500 Euro liegt, verlangt OnePlus für die 64GB Version weniger als 300 Euro.

Aktuell werden zwei Versionen angeboten:

  • OnePlus One 16GB Variante für 269 Euro
  • OnePlus One 64GB Variante für 299 Euro

Das Topmodell ist damit nur halb so teuer wie  die aktuellen Modelle der anderen Anbieter und unterbietet sogar das Nexus 5 von Google noch. Selbst die Vorgängermodelle und die abgespeckten Mini-Versionen sind noch teurer als das Angebot von OnePlus. Für das OnePlus gibt es daher eine ganze Reihe von Vermarktungsmöglichkeiten, die es bei den aktuellen Spitzenmodellen so nicht gibt. In der Regel bekommt man die Flaggschiffe nur mit den wirklich teuren Handytarife und Flatrates für 1 Euro mit zum Vertrag dazu. Bei Tarifen mit geringeren monatlichen Kosten muss man dagegen zu zahlen. Das OnePlus One ist dagegen so preiswert, dass es durchaus auch mit preiswerten Allnet-Flatrates von Discount-Anbieter (mehr dazu bei www.allnetflat-24.de) vertrieben werden könnte ohne dass es zusätzliche Kosten geben muss. Rein theoretisch könnte man das Gerät auch als Prepaidhandy oder als Discount-Zugaben mit vertreiben. Auf eine Internet-Flatrate sollte man aber auf jeden Fall Wert legen sonst lohnt sich weder der große Bildschirm noch der schnelle Prozessor.

Größtes Problem: Aktuell nur per Invite erhältlich

Noch ist der offizielle Vertrieb in Europa aber leider noch nicht angelaufen. Man kann das Gerät nur mit einem Invite (einer Einladung) bestellen. Dieses Invites können nur Nutzer aussprechen, die bereits ein Gerät haben. Der Zugang ist daher sehr limitiert. Im OnePlus Forum unter forums.oneplus.net bewegen sich die Nachfragen und Gesuche für Invites bereits im Bereich von 50.000 und darüber. Das Gerät ist also toll und auch billig, man kann es aber aktuell kaum bekommen. Das erhöht die Exklusivität, sorgt aber auch für Frust bei den potentiellen Kunden.

Letztendlich könnte das OnePlus One daher durchaus zu einem Flaggschiff Killer werden, wenn es denn frei erhältlich wäre. Sobald es so weit ist müssen iPhone und Co. sich warm anziehen.

In Kategorie: News, Smartphones Tags: ,

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