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SkyDrive ist besser als DropBox

Bislang hatte DropBox mit seinem Cloud-Speicher die absolute Vorreiterrolle, die sich bei Weitem nicht nur für private User, sondern ebenso auch für kleine Unternehmen erschloss. Seit Microsoft dem hauseigenen Online-Speicher SkyDrive in einem großangelegten Update ein völlig neues Bild verschafft hat, muss sich DropBox nun warm anziehen. Dank SkyDrive müssen die Daten nicht mehr umständlich in der Cloud abgespeichert werden, wie es bei derlei Anbietern  bisher immer der Fall war. Der kostenlos zur Verfügung stehende Speicher ist bei SkyDrive ebenfalls großzügig angehoben worden, sodass der Nutzer bis zu 25 Gigabyte Speicher kostenlos anfordern können.

Neben vielen weiteren Neuerungen und Zusatzfeatures zählt zu den wesentlichen Vorteilen von SkyDrive zweifelsohne der neue Desktop-Client. So ist es dem Nutzer erstmals möglich, die eigenen Dateien mittels Software in einen entsprechenden Ordner zu verschieben, woraufhin diese automatisch in den Online-Speicher geladen werden und von dort aus für alle gewünschten Anwendungen zur Verfügung stehen.

Vorteile von SkyDrive gegenüber DropBox und weiteren Clouds

  • bis zu 25 Gigabyte Speicher kostenlos
  • Daten und Dokumente direkt für alle Programme verfügbar
  • Dateien sind auch offline abrufbar
  • Teilen von Dateien ohne das der Partner SkyDrive Nutzer sein muss
  • 100 Gigabyte Online-Speicher für 50 $ jährlich
Ohne jeden Zweifel sollte jedem Nutzer auffallen, dass SkyDrive die bessere Wahl ist. SkyDrive ist sozusagen die DropBox + Extras.

Verfügbarkeit von SkyDrive

  • Smartphone: iOS, Windows Phone, Android
  • Desktop-Apps: Windows, MAC OS
  • Browser-App für alle Betriebssysteme

Mit Windows 8 wurde SkyDrive nochmals verbessert und fest in das Betriebssystem integriert. Bei der Installation von Windows 8 wird SkyDrive bereits mitinstalliert und ist auf dem Startbildschirm zu finden.

Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten von SkyDrive

SkyDrive ist im neuen Windows 8 bereits standardmäßig integriert. Wer eine andere Windows-Version nutzt, kann sich entweder den Desktop-Client herunterladen oder SkyDrive über einen beliebigen Webbrowser im Internet aufrufen. Um SkyDrive nutzen zu können, wird lediglich eine Windows Live ID benötigt. Diese liegt durch die Benutzung anderer Windows Live Produkte bei den meisten Windows-Nutzern entweder bereits vor.

Neben der Verwendung am Desktop-PC ist es außerdem auch möglich, SkyDrive über eine App auf einem Smartphone oder Tablet-PC zu nutzen. Das verwendete Betriebssystem auf dem jeweiligen Gerät spielt hierbei keine Rolle. SkyDrive-Apps gibt es sowohl für Microsoft Phone als auch für Apple-Geräte und neuerdings auch für das mobile Google Betriebssystem Android. Anhand dieser App ist es dem Nutzer möglich, auch über mobile Geräte Zugang zum Online-Speicher zu erhalten und Dateien entweder hochzuladen oder abzurufen. Der praktische Vorteil daran ist vor allem der, dass Dateien online ausgelagert und die Festplattenspeicher der Geräte somit ergänzt beziehungsweise entlastet werden können. Ebenso erschließen sich dadurch nun noch mehr Möglichkeiten für den Nutzer. Die Online-Festplatte von SkyDrive kann nämlich sowohl im Internet selbst als auch am PC und auf allen mobilen Geräten simultan synchronisiert werden und macht SkyDrive zum ultimativen Speichermedium, auf das von überall und von jedem Gerät aus zugegriffen werden kann. Wenn Dateien von unterwegs mit einem mobilen Gerät, von einem anderen Computer oder dem heimischen PC aus aktualisiert, hochgeladen oder verändert werden, werden die Änderungen automatisch auch für die übrigen Geräte synchronisiert, was den praktischen Nutzen hat, dass der Datenspeicher stets auf dem neusten Stand bleibt.

Unser Partner Videonerd zeigt euch wie SkyDrive installiert und genutzt wird:

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3 Kommentare zu "SkyDrive ist besser als DropBox"

  1. Florian sagt:

    Danke für den Artikel, jedoch kann ich dies ganz klar nicht so unterschreiben.Zum einen ist die zentrale Verwendung der Online syncronisierten Dateien ebenso mit DropBox möglich und für quasi jedes mobile Gerät verfügbar und zum anderen funktioniert das ganz genauso über einen normalen Ordner in der OS-Umgebung. Einzig 25 GB bekommt man nicht umsonst, ich denke aber die derzeit afaik kostenlosen max. 16 GB sind auch nicht schlecht – oder man hat wie ich ein Galaxy S3 und bekommt dann eh die 50GB oben drauf 🙂
    Davon abgesehen sollte man aber auch nicht den Vorteil unerwähnt lassen das extrem viele Anwendungen eine fest integrierte Zugriffsfunktion auf DropBox haben…etwa eBook Apps, wo von SkyDrive noch keine Spur ist und somit nicht funktioniert.

    • Alex sagt:

      Das ist nicht richtig. SkyDrive bietet jedem Windows Nutzer mehr Funktionalität wie es die DropBox tut. Ist doch wohl selbstverständlich, dass ein Microsoft-Produkt eine bessere Integration hat, wie ein anderer Anbieter (z.B. die Office-Produkte). Und ich sagte ja auch, dass SkyDrive DropBox+Extras ist 🙂 DropBox ist bei weitem nicht schlecht, doch bietet SkyDrive mehr kostenlosen Speicher, eine bessere Integration in Microsoft-Plattformen und bietet mehr Funktionalität.

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