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Bei Apple geht es langsamer voran

Seit dem Tod von Steve Jobs ist es um Apple – so hat man den Eindruck – etwas stiller geworden, was neue bahnbrechende Technologien anbetrifft. Ja, es kam zwar unlängst ein neues Notebook auf den Markt, das Macbook Pro mit Retina Display aber ohne DVD-Laufwerk, und natürlich auch ein neues iPhone. Selbst das iPad geht schon in die vierte Generation und jetzt hat es auch noch niedlichen Nachwuchs, das iPad Mini. Die Produktfamilie und -palette wird schon stetig größer aber man hat den Eindruck, es stagniert ein bisschen.

Vielleicht ist man auch schon übersättigt, aber man hat nicht mehr den Eindruck, dass von Apple das Neueste vom Neuesten an Produkten kommt. Im Gegenteil: hat man den Eindruck, dass es bei einigen Dingen auch zu größeren Pannen gekommen ist. So ist das neue Betriebssystem iOS 6 für das Pphone und das iPad unter Beschuss gekommen.

Zum einen war auf dem neuen iphone 5 gar kein Google Maps mehr installiert, was Benutzer, die diese App schon lange mit Erfolg und gerne verwenden, nicht behagt hat. Die App wurde von einer Apple-App ersetzt, die einfach nicht das Gleiche leisten konnte. Bis Apple ein überarbeitete Version der eigenen Anwendung erstellt, wird bislang empfohlen, sich die mittlerweile wieder erhältliche Google Maps App für iOS 6 auf iphone und ipad herunterzuladen.

Ebenso hatte wies das Betriebssystem von iPhone und iPad erhebliche Sicherheitslücken auf, so dass selbst das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Ende Januar jetzt allen Nutzern das Herunterladen der neuen Version iOS 6.1 sehr nahelegte. Zwar würde es hier keine neuen Features geben, aber die Sicherheitslücken im Betriebssystem waren geschlossen worden.

Sicherheitslücken beim ipad

Sicherheitslücken beim iPad kommen auf verschiedene Art und Weise zustande. Zum einen ist da selbstverständlich das Herunterladen von gehackten oder nicht sicheren Apps. Hier erlischt natürlich auch sofort die Garantie auf dem Gerät. Also sollte man – sofern man nicht technisch versiert ist – solche Apps meiden. Zwar gibt es in der Erfahrung wenige Apps, die tatsächlich ausschließlich zum Ausspionieren von sensiblen Daten auf einem iPhone oder einem iPad entworfen worden oder nur das System angreifen sollen, aber es reicht ja bekanntlich einer.

Wo es vor dem neuen Update iOS6.1 auch noch erhebliche Sicherheitslücken auf einem iPad gab, war zum Beispiel beim Aufmachen und Bearbeiten einer Website über Safari auf dem iPad. Hier werden im Hintergrund einfach so viele Scripte von Webseitenbetreibern ausgeführt, dass ein schädliches Virus evtl. durchkommen könnte. Ein Trojaner beispielsweise, der die Daten vom Online-Banking stiehlt, wäre hier zu nennen.

Aber vielleicht holt Apple auch nur erst einmal etwas Luft, um eben solche kleinen oder größeren Schönheitsfehler wie Sicherheitslücken in iOS 6 zu beheben oder das Straßenprogramm besser zu gestalten.

Im Gespräch ist aber immerhin ein kleines Telefon zum Einsteigen oder – und das wäre ganz neu – eine Apple Armbanduhr.

Was auch immer kommen wird. Mit dem neuen Update auf iOS 6.1 ist das Betriebssystem auf iPad und iPhone deutlich sicherer geworden.

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