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Update-Problematik bei mobilen Betriebssystemen – wofür sich Unternehmen entscheiden

Die Update-Problematik bei mobilen Betriebssystemen sind ein großes Problem. Besonders geht dies in Richtung Android, aber auch Windows Mobile und viele weitere muss man hier hinzunehmen.

Für Unternehmen ist dies aber entscheidend, gerade wenn es um den Punkt BYOD geht und Arbeitnehmer ihre eigenen mobilen Endgeräte für das Unternehmen einsetzen wollen. Sicherheit und Datenschutz sind die Punkte an oberster Stelle die es zu erfüllen gibt. Sensible Unternehmensdaten müssen geschützt werden. Dies geht eben nur, wenn Unternehmen eine entsprechende Policy aufsetzen und harte Einschränkungen bei den mobile Devices durchführen.

35,3 Prozent der Android-Geräte nutzen Android Jelly Bean

Nicht ohne Grund ist vor allem die Update-Problematik bei Android ein Grund solche Geräte nicht einzuführen. Hinzu kommt der Punkt „offenes Betriebssystem“ und sorgt für etwas „Angst“ in Unternehmen. Kürzlich gab Google die Verteilung der Android-Versionen bekannt. Erschreckend, wie viele mobilen Endgeräte noch mit älteren Versionen unterwegs sind. Besonders Android 4.1.x Jelly Bean wird noch auf 35,3 Prozent der Android-Geräte eingesetzt. Lediglich 2,5 Prozent nutzen Android 4.4 KitKat. Wobei hier die Schuld eher bei der Vielzahl an Herstellern zu suchen ist und an deren Update-Politik.

Anders sieht es hier bei Apple aus, denn bereits nach drei Monaten waren 74 Prozent der mobilen Endgeräte mit iOS 7 unterwegs (Stand: 06. Dezember 2013). Lediglich 22 Prozent noch mit iOS 6 und 4 Prozent mit einer noch älteren Version. Die Verteilung der Aktualität ist eine andere und nicht zu vergessen ist, dass selbst ältere Geräte mit der aktuellsten Version noch sehr gut laufen. Was man bei Android häufig nicht sagen kann.

Werfen wir mal einen Blick in Richtung Windows Mobile. Viele Geräte laufen noch mit einer alten Version von Windows Phone. Nur nach und nach kommt eine aktuell Version zum Einsatz. Generell ist Windows Mobile noch eher selten in Unternehmen unterwegs. Doch das Update von Windows 8 auf Windows 8.1 und die Geräteentwicklung könnte hier vor allem in Unternehmen für einen Umschwung sorgen.

Einsatz möglichst weniger Betriebssysteme im Unternehmen

Unternehmen und vor allem die IT mag es, wenn möglichst wenig unterschiedliche Betriebssysteme zum Einsatz kommen. Wenn nun bestimmte Abteilungen aber auf mobile Devices angewiesen sind oder ein spezielles System nutzen müssen, ist vor allem Aktualität, Sicherheit und auch Unterstützung ein wichtiger Faktor. Hier hat Android bisher das Nachsehen. Im privaten Sektor sieht es natürlich ganz anders aus.

Apple hat mit iOS einen anderen Standpunkt in Unternehmen, Vorurteile lassen grüßen. Auf der anderen Seite zeigt aber die Update-Politik, weshalb im Unternehmen iOS eher eingesetzt wird.

Zum Schluss erlaube ich mir aber einen Sprung und hole etwas weiter aus. Während Android im Unternehmen weniger Fuß fassen wird, dürfte sich das mit Windows Mobile / 8.1 anders verhalten.

Ultrabooks werden gerne in Verbindung mit einer Dockingstation eingesetzt. Als Zweitgerät kommt dann ein Tablet zum Einsatz. Dadurch, dass Hybrid-Notebooks (Ultrabook mit Tablet-Funktion) immer stärker im Kommen sind, wird sich dies ändern. Smartphone und Hybrid-Notebook finden dann eher Einsatz und dürften die reinen Tablets vorerst wieder teilweise verdrängen. Dies geht aber nur, wenn Microsoft sich stark verbessert. Ob dafür das Update mit Windows 8.1 ausreicht oder doch das spätere Windows 9 für den Umschwung sorgen wird bleibt abzuwarten.

In Kategorie: News, Software

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